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Am Wochenende fand mit der 49. ADMV Generali Rallye Lutherstadt Wittenberg der Startschuss für Jean in die Saison 2012 statt.

Stephan & Jean reisten erstmals mit dem gelben Opel – Astra an, um den Schotter unter die Räder zu nehmen, da der blaue Opel – Kadett für die Asphalt Einsätze in Arbeit ist.


Die Wittenberg Rallye versprach bei wechselnden Witterungsbedingungen und zahlreichen Allradfahrzeugen eine sehr anspruchsvolle Veranstaltung zu werden.

Jean vor ab, „ . . . ich bin gespannt wie wir uns hier das Erstemal im Astra schlagen werden. Mit der Nennung in der Klasse N sind wir sicher die Leistungsschwächsten, jedoch rechnen wir uns hier mehr Chancen auf wertvolle Punkte aus, als in unsere eigentlichen Klasse G, die bis 2,0 L zusammen gelegt wurde.“

Auf der ersten Schleife (WP1 – WP3) fuhren beide mit dem gelben Serienfahrzeug ordentlich durch die Wälder und setzten Zeiten auf`s Papier die sich sehen lassen konnten.


Jean zur Halbzeit, „ . . . wir sind ganz ordentlich unterwegs. Die Strecken sind jetzt zwar schon durch die vielen Allradler sehr in Mitleidenschaft gezogen, aber noch recht gut fahrbar. Stephan fehlt der Sound jedoch ein wenig, um das Knallen des Schotters am Unterboden nicht so wirklich wahr zu nehmen und das Schalten zu vereinfachen. Wir geben weiter alles und versuchen am Ende des Tages doch den ein oder anderen geärgert zu haben und gute Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Auf der WP 4 und 5 lief alles nach Plan, auch wenn die Strecken immer mehr den Charakter einer Autocross Veranstaltung annahmen.


Die 6. und letzte Prüfung des Tages dann war alles andere als im Plan. Auf einer Geraden im ausgedrehten 3. Gang sprang der Astra aus den Spurrillen und rutschte mit dem Heck wieder hinein. Das Einsatzfahrzeug stellte sich quer und dem nächsten Baum war nicht mehr auszuweichen.
Da der Motor noch lief, entschied Stephan weiter zu fahren, um wenigstens noch das Ziel zu erreichen.
Mit qualmendem Motor und schleifendem Unterboden erreichten beide den Stop der WP6.
Dort wurde schnell alles an Bordgetränke in den Kühler gefüllt und die noch 9 km im Eilschritt in Angriff genommen.
Auf die letzte Sec. erreichten beide das Ziel und sicherten sich so wertvolle Punkte, zum erstaunen vieler Bürger, Zuschauer der Rallye und auch Teilnehmer.


Jean am Abend, „ . . . ich kann es noch nicht glauben. Wir hatten einfach nur Pech. Den ganzen Tag lief alles nach Plan und dann schießt uns eine Wurzel von jetzt auf gleich, ohne Vorwarnung, ins eigentliche Aus. Ich hoffe nur, dass Stephans Schulter nix schlimmeres passiert ist. Wenn ich mir dann unsere Zeiten anschaue, hätten wir dann doch lieber in der Klasse G starten sollen. Im Vergleich waren wir erstaunlicher Weise dann doch ganz vorn mit dabei. Nun ist es nicht zu ändern und wir müssen nach vorne schauen. Es liegt bis in 2 Wochen viel Arbeit vor uns und zur Fontane Rallye soll es ja wieder mit allen 3 Autos an den Start gehen.

Ich bedanke mich noch bei Werner & Tine für ihre Geduld bei dem Mix aus Sonne, Regen, Schnee, Hagel und Wind bzw. www.rallye200-info.de und www.rallyebilder24.de für die zur Verfügung gestellten Bildern.“



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